20 Jahre Lange Nacht der Museen

Eröffnung 2016 mit den „Artistokraten“ im Lustgarten.
© Kulturprojekte Berlin GmbH, Foto: Hanna Belz

Vor zwanzig Jahren, im Februar 1997, wurde die Lange Nacht der Museen, die Mutter aller langen Nächte, in Berlin erfunden. Mit der Museumsnacht, in der Museen im gesamten Stadtgebiet bis weit nach Mitternacht ihre Türen für Besucher öffnen und sie zu besonderen Events, Führungen und Aktionen einladen, wurde ein Veranstaltungsformat aus der Taufe gehoben, das seither deutschland- und weltweit kopiert wurde: von Paris, London, Madrid, Brüssel über Belgrad, Bratislava, Prag bis Buenos Aires. Bei der Premiere im Jahr 1997 waren 18 Berliner Museen beteiligt, im Jubiläumsjahr, am 19. August 2017, sind es rund 80 Häuser und 800 Veranstaltungen, die mit nur einem einzigen Ticket besucht werden können.

Ab sofort sind Tickets für die Lange Nacht der Museen online und bei allen beteiligten Museen, in den Berlin Tourist Infos, in den Servicecentern und an den Automaten von S-Bahn und BVG erhältlich.

Eröffnet wird die Lange Nacht am 19. August um 18 Uhr von Berlins Regierendem Bürgermeister Michael Müller im Lustgarten vor dem Alten Museum. Passend zum Jubiläumsjahr steht die diesjährige Lange Nacht unter dem Motto „Made in Berlin“. Im Mittelpunkt des Programms stehen berühmte Berliner Persönlichkeiten, Kunstwerke und Erfindungen – von Karl Friedrich Schinkel bis Käthe Kollwitz, von Marlene Dietrich bis Uli Richter, von KPM bis Currywurst.

Die Lange Nacht der Museen ist Höhepunkt des MuseumsSommers, der 2017 zum dritten Mal zu Open-Air-Veranstaltungen in ganz Berlin einlädt. Für Cineasten gibt es eine Open-Air-Filmreihe mit Künstlerporträts im schönen Hof des Podewil in Berlin-Mitte.