Hören ist nicht verstehen

 Ameli Fried und Mohammed Isso. Foto: Herlinde Koelbl
Ameli Fried und Mohammed Isso.
Foto: Herlinde Koelbl

In dem Fotoprojekt Stille Post. Hören und Verstehen, das vom 10. März bis zum 11. Juni 2017 im Museum für Kommunikation Berlin zu sehen ist, hat die renommierte Fotografin Herlinde Koelbl Frauen, Männer und Kinder aus 16 Nationen zusammengebracht und die intimen Momente des Flüsterns und Lauschens mit ihrer Kamera festgehalten.

Das Projekt von Herlinde Koelbl zeigt Fotografien von Frauen und Männern verschiedener Generationen und Länder. Einige davon sind Prominente, wie etwa die Schauspielerin Sunnyi Melles, der Barbesitzer Charles Schumann oder die Moderatorin Amelie Fried. Sie alle flüstern einander eine Botschaft zu, deren Inhalt uns verborgen ist. Dabei versteht jeder etwas anderes und entscheidet individuell, wie er das Gehörte interpretiert und weitergibt.

Die Bilder offenbaren Vertrauen, das Sprachbarrieren überwindet und kulturelle Unterschiede aufhebt. Zugewandtheit öffnet die Türen zum Austausch von Gedanken, und Worte ermöglichen ein tiefergehendes Verständnis von Lebenswelten.

STILLE POST. Hören und Verstehen – Fotoprojekt von Herlinde Koelbl
noch bis 11. Juni 2017 im Museum für Kommunikation