Orientalisch kochen: Fattousch, Kafta und Safran

Omar Saad (M.) kochte mit den Teilnehmern orientalische Gerichte.
Omar Saad (M.) kochte mit den Teilnehmern orientalische Gerichte.

Ja, ich gebe es zu: gekocht wird bei mir nur noch sporadisch und wenn überhaupt, dann nur am Wochenende. Vielleicht ändert sich das ja jetzt, nachdem ich mit Omar Saad in der Miele Gallery die libanesische Küche kennenlernen durfte. Der Wahlberliner sammelt traditionsreiche Rezepte aus seiner Heimat, dem Libanon, und überzeugte mit seinem Können bereits Diplomaten.

Liebevolle Dekoration gehörte dazu.
Liebevolle Dekoration gehörte dazu.

Zehn Männer und Frauen wollten ihm an diesem Abend bei Miele auf die Finger schauen und konnten dabei so einiges über die orientalische Küche lernen. Als  Vorspeise gab es Mezze: Fattousch (Arabischer Salat mit geröstetem Brot), Laban bi Khiar (Gurke-Joghurt-Dip) und Hommus (Kichererbsen-Püree).

Zupfen, stampfen, zerkleinern und reiben - für jeden gab es eine Aufgabe.
Zupfen, stampfen, zerkleinern und reiben – für jeden gab es eine Aufgabe.

Also stampfte einer den Knoblauch und der nächste schnitt Petersilie. Kartoffeln und Tomaten mussten geschält und geschnitten werden, das Fleisch zerkleinert, der Salat verfeinert und die Brote geröstet werden, und zwischendurch wurde nicht nur der Wein gekostet. Und während man so miteinander schnattert, wird schnell auch mal vergessen, das Wasser für den Sirup aufzusetzen. Der gehörte nämlich zur Nachspeise, einem goldgelben Safran-Kuchen mit Mozzarellapudding.

Am Ende saßen alle gemeinsam an einem großen Tisch und konnten die insgesamt elf verschiedenen Gerichte probieren, die an diesem Abend entstanden waren.

Das fertige Menü.
Das fertige Menü.