Theater Thikwa: SIEBEN

Um die sieben Sünden geht es in SIEBEN.
Foto: Peter Brutschin

In „Sieben“ widmen sich sieben bekennende Sünder lust- und humorvoll, choreografisch und musikalisch ihren eigenen Leidenschaften und Lastern: Ihrer Gier, ihrem Geiz, ihrer Eitelkeit, ihrem Neid, ihrer Faulheit, ihrem Sexualtrieb, ihrem Konsum. Und loten damit auch spielerisch das Spannungsfeld der Moral aus, die immer wieder neu gefunden und definiert werden muss. Die Texte der Thikwa-Performer, die in Improvisationen und Interviews entstehen, werden von der Songwriterin Susanne Betancor im Sinne eines Songplays in sieben Lied-Kompositionen verdichtet.

Das Theater Thikwa in den romantischen Mühlenhaupthöfen ist eines der bekanntesten integrativen Theater im deutschsprachigen Raum. Das Repertoire des Theaters reicht von Tanzperformances, Texttheater, Bewegungs- und Musiktheater bis zur Zwei-Mann-Komödie.

Die Zahl Sieben genießt eine Sonderstellung und ist zugleich Inspirationsquelle in vielen Kulturen – vom Schöpfungsmythos bis zu den sieben Todsünden. Auch wenn sich die Begrifflichkeiten Hochmut, Habgier, Wollust, Zorn, Völlerei, Neid und Trägheit gewandelt haben, sind sie bis heute in immer neuen Varianten und Ausführungen zu finden. Im heutigen abendländischen Wertesystem werden sie gar zu den (Kardinal-)Tugenden Stolz, Geschäftssinn, Erotik, Engagement, Genuss, Konkurrenz und Entspannung.

SIEBEN
7.–9./13.–16. Dezember, jeweils 20 Uhr
Premiere: 6. Dezember, 20 Uhr
Theater Thikwa, Fidicinstraße 40, 10965 Berlin

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