30. Mai 2026
Die Humboldt Universität Berlin.

Lange Nacht der Wissenschaften in der HU

Die Humboldt-Universität (HU) zu Berlin beteiligt sich am 6. Juni 2026 von 17 bis 24 Uhr an der Langen Nacht der Wissenschaften und öffnet ihre Standorte in Berlin-Mitte, Adlershof, Dahlem sowie das Späth-Arboretum für Besucher. Rund 200 Projekte bieten Einblicke in aktuelle Forschung und Wissenschaft zum Mitmachen.

Das Programm umfasst Experimente, Vorträge, Führungen, Ausstellungen, Workshops und Kinderangebote. Forschende verschiedener Disziplinen präsentieren ihre Arbeit und laden zum Austausch ein.

Im Hauptgebäude Unter den Linden erwarten die Gäste unter anderem Mini-Sprachkurse, Mitmachformate zu Demokratie und gesellschaftlichem Zusammenhalt sowie Ausstellungen und Führungen durch die Kunstsammlungen der Universität. Ein Dialog-Café widmet sich Fragen rund um Religion in einer pluralistischen Gesellschaft. Musikalisch begleitet die Humboldt Bigband den Abend im Ehrenhof, während bei „Science of Rave“ bis 23 Uhr getanzt werden kann.

Zu den Highlights in Berlin-Mitte zählen außerdem eine interaktive Ausstellung über Kindheit in Konfliktregionen sowie die Präsentation des archäologischen Berlin-Idalion-Projekts, das mithilfe von 3D-Modellen das antike Aphrodite-Heiligtum auf Zypern erlebbar macht. Im Humboldt Labor können Besucher im Workshop „Wasser ernten“ selbst mit Ton arbeiten und Ansätze für nachhaltiges Wassermanagement kennenlernen. Die Mori-Ôgai-Gedenkstätte widmet sich in einem Vortrag dem japanischen Papiertheater Kamishibai.

Am Campus Adlershof stehen Naturwissenschaften und Technik im Mittelpunkt. Kinder können eigene Solarzellen aus Beeren und anderen Naturstoffen herstellen. Interaktive Experimente zeigen, wie Licht, Schwingungen und Laserstrahlen unsere Wahrnehmung herausfordern. Forschende geben außerdem Einblicke in aktuelle Entwicklungen zu Künstlicher Intelligenz, Robotik und Materialwissenschaften. Beim RoboCup treten autonome Fußballroboter gegeneinander an.

Einblicke in die biomedizinische Forschung bietet ein Laborrundgang zur Rolle von Schleim als Schutzbarriere des menschlichen Körpers. Dabei werden moderne Methoden zur Untersuchung der Schleimfunktion vorgestellt.

Auf dem Campus Dahlem präsentiert das Forschungsprojekt „CUBES Circle“ nachhaltige Kreislaufsysteme für die gemeinsame Produktion von Pflanzen, Fischen und Insekten. Besucher können das Zusammenspiel der verschiedenen Bereiche in Workshops und Gesprächen kennenlernen.

Naturinteressierte kommen im Späth-Arboretum auf ihre Kosten. Die historische Gehölzsammlung öffnet ihr Gewächshaus und bietet Führungen, Vorträge sowie Mitmachaktionen. Zu sehen sind seltene Orchideen, Farne und weitere botanische Besonderheiten. Wer das Arboretum unterstützen möchte, kann eine Pflanzenpatenschaft übernehmen.

Tickets sind online sowie am Veranstaltungsabend an der Abendkasse im Ehrenhof des HU-Hauptgebäudes erhältlich.