24. Juli 2021

Frühling zieht in die Gärten der Welt

Mit Beginn des Märzes kommt der Frühling auch in die Gärten der Welt und einige Attraktionen erwachen aus ihrem Winterschlaf. Neben den ersten Frühblühern erwarten die Besucher ab jetzt wieder besondere Angebote zum Staunen, Verirren und Verhören.

Irren ist grün

Ab sofort können Familien, Paare und auch Einzelpersonen ihre Zeitfenster im Irrgarten der Gärten der Welt für den Monat März buchen. Aufgrund der anhaltenden Pandemie kann die Anlage ausschließlich in begrenzter Personenanzahl und mit gültiger Buchung genutzt werden. Entlang der 1.225 immergrünen Eiben und Buchen können sich die Besucher verirren. Schummeln ist nicht möglich, denn die rund zwei Meter hohen Hecken verwehren selbst groß gewachsenen Menschen den vorausschauenden Blick zur Orientierung. In der Mitte des Irrgartens angekommen, gibt es vom Aussichtsturm einen belohnenden Überblick auf die präzise Geometrie der insgesamt 2.000 Quadratmeter großen Anlage. Die maximal 30-minütigen Zeitfenster können Interessierte für jeweils Freitag, Samstag, Sonntag und an den Feiertagen unter 030 700 906 720 oder via E-Mail buchen.

Märchen im Blick und Geschichten im Ohr

Nach einer Winterpause erklingen auch Anna Rispolis Skulptur- und Klanginstallation wieder an ihrem angestammten Platz. Abseits des Hauptweges in der Nähe des Karl-Foerster-Staudengartens gibt es im Märchenwald phantastische Schätze zu entdecken. Im begehbaren Kunstwerk mit dem sagenhaften Namen „Nicht alle Geschichten sind erzählt…“ warten von Dornröschen bis zur Kleinen Meerjungfrau fast alle märchenhaften Lieblingshelden. Kommt man den einzigartigen Figuren näher, können Besucher den eingesprochenen Geschichten der Bezirks-Bewohner über Glück oder Liebe lauschen.

Ein Ausguck zum „Grün Hören“

Spaziergänger können beim Besuch der 85 Meter langen Tälchenbrücke wieder gespannt die Ohren spitzen. Am Westhang des Kienbergs erklingen auf dem Marzahner Ausguck aus sechs Hörbäumen 12 Vogelduette. Und am Ende der Tälchenbrücke befindet sich das Klangfernrohr, mit dem man die Umgebung nach fiktiven Lauten zu verschiedenen Tieren und Pflanzen absuchen kann. Die Klanginstallation des Berliner Medienkünstlers und Komponisten Georg Klein in Zusammenarbeit mit dem Orchester des Wandels wurde Ende vergangenen Jahres in den Winterschlaf versetzt. 

Foto: Konstantin Börner