Pünktlich zu den ersten warmen Tage öffnet Berlin-Mitte wieder seine Planschen und Wasserspielplätze. Seit dem 20. Mai 2026 heißt es für Familien, Kinder und alle, die Abkühlung suchen: Wasser marsch. Damit startet der Bezirk offiziell in die Sommersaison und bietet kostenlose Freizeitangebote mitten im Kiez.
In Betrieb gehen die Planschen an der Singerstraße, an der Weydemeyerstraße, im Volkspark am Weinbergsweg sowie im Schillerpark. Dazu kommen die Wasserspielplätze an der Eichendorffstraße und im Goethepark. Gerade an heißen Tagen zählen die Anlagen zu den beliebtesten Treffpunkten im öffentlichen Raum – zum Spielen, Toben oder einfach zum Abkühlen zwischen zwei Sommertagen in der Stadt.
Geöffnet werden die Anlagen immer dann, wenn mindestens 25 Grad vorhergesagt sind. Dann laufen die Wasserspiele täglich von 10 bis 18 Uhr. Grundlage ist die Wetterprognose der rbb-Abendschau. Bei Gewitter oder Unwetter bleiben die Anlagen aus Sicherheitsgründen geschlossen.
Die Saison ist zunächst bis Mitte September geplant. Vor dem Start werden alle Anlagen umfassend geprüft. Dazu gehören technische Kontrollen ebenso wie mikrobiologische Untersuchungen des Trinkwassers. Erst wenn sämtliche Werte stimmen, darf das Wasser fließen.

Foto: ©Berliner Wasserbetriebe
Für viele Familien gehören die Planschen längst fest zum Berliner Sommer. Während Freibäder an heißen Tagen oft überfüllt sind, bieten die Wasserspielplätze eine unkomplizierte Alternative direkt im Wohnviertel – kostenlos und ohne lange Wege.
Bezirksstadtrat Christopher Schriner betont die Bedeutung der Anlagen besonders in dicht bebauten Kiezen: „Gerade an heißen Tagen sind die Planschen wichtige Orte zum Spielen, Abkühlen und Begegnen im Kiez.“
Mit steigenden Temperaturen dürften die ersten Wasserspielplätze also schon bald wieder zu den lebendigsten Orten im Bezirk gehören – inklusive kreischender Kinder, nasser Füße und jeder Menge Sommerstimmung mitten in Berlin.
Zusätzliche Erfrischung bieten die Trinkbrunnen im Bezirk. An vielen Standorten in Mitte kann kostenlos frisches Wasser getrunken oder die eigene Flasche aufgefüllt werden. Gerade an heißen Sommertagen werden die Brunnen damit zu kleinen Oasen in der Stadt.
Ein moderner Brunnen am Lustgarten vor dem Dom.
Foto: A. Strebe
