Am letzten Septemberwochenende steht Berlin wieder ganz im Zeichen des Laufsports. Am 26. und 27. September 2026 findet der Berlin-Marathon statt. Mehr als 56.000 Teilnehmer werden erwartet, Hunderttausende Zuschauer dürften die Strecke säumen. Für die Hauptstadt bedeutet das zwei Tage Sport, Stimmung – und jede Menge gesperrte Straßen.
Zwei Tage voller Sport
Den Auftakt macht am Samstag, 26. September, um 10 Uhr der G5K-Lauf über die letzten fünf Kilometer der originalen Marathonstrecke. Vom Potsdamer Platz geht es über Leipziger Platz, Gendarmenmarkt und Unter den Linden bis zum Ziel auf der Straße des 17. Juni. Um 11.50 Uhr folgt die R5K-Tour für Deutschlands talentierteste Nachwuchsläufer. Der Mini-Marathon für Schüler startet um 12 Uhr und führt über eine etwas kürzere Strecke.
Um 12.20 Uhr gehen die Teilnehmer des Inlineskating-Marathons an den Start. Sie absolvieren einen rund acht Kilometer langen Rundkurs fünfmal. Die Strecke wird ab etwa 11.15 Uhr gesperrt und voraussichtlich bis 17.30 Uhr gereinigt und wieder freigegeben.
Am Sonntag, 27. September, beginnt der eigentliche Marathon. Um 8.20 Uhr starten zunächst Rollstuhlfahrer und Handbiker, ab 8.45 Uhr folgt das Hauptfeld der Läufer in sechs Startwellen. Die Route führt einmal quer durch Berlin: von der Straße des 17. Juni über Ernst-Reuter-Platz, Alt-Moabit, Torstraße und Karl-Marx-Allee bis zum Strausberger Platz. Über Kreuzberg und Neukölln geht es weiter nach Schöneberg, Friedenau und Schmargendorf. Danach führen Hohenzollerndamm, Kurfürstendamm, Wittenbergplatz und Potsdamer Platz zum Gendarmenmarkt. Die letzten Kilometer verlaufen über die Leipziger Straße und Unter den Linden durch das Brandenburger Tor zum Ziel auf der Straße des 17. Juni. Gegen 17 Uhr werden die letzten Marathonläufer dort erwartet.
Autofahrer brauchen Geduld
Bereits seit dem 21. September ist die Straße des 17. Juni zwischen Großer Stern und Brandenburger Tor gesperrt. Weitere Sperrungen im Regierungsviertel folgen ab Donnerstag, 24. September. Am Marathonwochenende kommen umfangreiche Sperrungen entlang der Strecke hinzu.
Am Sonntag ist die Marathonstrecke ab etwa 7 Uhr betroffen. Besonders in Mitte und Tiergarten bleiben Straßen bis zum Veranstaltungsende weitgehend gesperrt. Auch Friedrichshain-Kreuzberg, Neukölln, Schöneberg, Steglitz, Wilmersdorf und Zehlendorf sind betroffen.
Für Autofahrer stehen unter anderem der Tiergartentunnel und der Tunnel Alexanderplatz zur Verfügung. Im Westen kann die A100 genutzt werden; an den Anschlussstellen Hohenzollerndamm und Innsbrucker Platz ist allerdings mit Einschränkungen und Staus zu rechnen.
Wer kann, sollte am Marathonwochenende auf Auto und Parkplatzsuche verzichten. U- und S-Bahn sind eine Alternative. Rund 40 Bus- und Straßenbahnlinien werden zeitweise umgeleitet, unterbrochen oder verkürzt. Auch bei der S-Bahn gibt es Einschränkungen auf den Linien S46 und S8 zwischen Königs Wusterhausen und Grünau.
Aktuelle Informationen zu Sperrungen, Umleitungen und Querungsmöglichkeiten stellt der Veranstalter online bereit. Auch die Verkehrsinformationszentrale informiert über die aktuellen Verkehrslagen.
