Museumsbesuch zum Tag der Deutschen Einheit

Zum Tag der Deutschen Einheit lädt das Deutsche Historische Museum am Donnerstag, dem 3. Oktober 2019 bei freiem Eintritt dazu ein, der wechselvollen Geschichte nationaler Gedenk- und Feiertage nachzugehen. Ob 1. Mai, 17. Juni, 11. August, 2. September oder 7. Oktober: In deutsch- und englischsprachigen Führungen erfahren die Besucher, dass jeder dieser Tage seine Feierlichkeiten und geschichtspolitische Funktion hatte.

Deutsches Historisches Museum_ Dauerausstellung Deutsche Geschichte vom Mittelalter bis zum Mauerfall.
Deutsches Historisches Museum: Dauerausstellung Deutsche Geschichte vom Mittelalter bis zum Mauerfall.
(c) Thomas Bruns

Kostenlose Themenführungen durch die Dauerausstellung und die neu eröffnete Wechselausstellung „Die Armbrust  – Schrecken und Schönheit“ und Mitmach-Aktionen für die ganze Familie ergänzen das Museumsprogramm zum Tag der Deutschen Einheit. Das Zeughauskino zeigt um 19 Uhr Petra Tschörtners „Berlin – Prenzlauer Berg: Begegnungen zwischen dem 1. Mai und dem 1. Juli 1990“ aus dem Jahr 1990. Ein Film über die alternative Szene in Ost-Berlin im Jahr 1990.


FÜHRUNG
DIE GESCHICHTE DER DEUTSCHEN NATIONALFEIERTAGE
Dauerausstellung

Donnerstag, 03. Oktober 2019, 10-16 Uhr (jede volle Stunde)

DEUTSCHE GESCHICHTE RÜCKWÄRTS
Dauerausstellung
Donnerstag, 03. Oktober 2019, 10:30/12:30/14:30 Uhr
Zeughaus

SCHRECKLICH UND SCHÖN – GESCHICHTEN ÜBER DIE ARMBRUST
Familienführung
Donnerstag, 03. Oktober 2019, 11.00 Uhr
PEI-Bau

In der Ausstellung „Die Armbrust – Schrecken und Schönheit“ gibt es viele spannende Geschichten zu entdecken: Was hat die Armbrust mit Jagd, Kriegen und Turnieren zu tun? Wie war das eigentlich mit dem Apfel bei Wilhelm Tell? Warum sind manche Armbruste so schön verziert und wie schützt man sich vor ihren gefährlichen Schüssen?


BERLIN – PRENZLAUER BERG: BEGEGNUNGEN ZWISCHEN DEM 1. MAI UND DEM 1. JULI 1990

Donnerstag, 03. Oktober 2019, 20.00 Uhr
Zeughauskino

Abschied vom Prenzlauer Berg, so wie er als Mythos der DDR-Lebenskunst und Alternativkultur bekannt war – ein wichtiges Dokument aus jener merkwürdig luftleeren und doch an Ereignissen überreichen Zeit zwischen Mauerfall und Wiedervereinigung. Die Regisseurin Petra Tschörtner und ihr Kameramann Michael Lösche beobachten die Alltagssituationen der Bewohner, ihre Konfrontation mit kaum merklichen oder einschneidenden Veränderungen während der letzten zwei Monate bis zur Einführung der „Westmark“ als gesamtdeutsche Währung. Porträtiert werden Hausbesetzer ebenso wie Stammgäste einer Eckkneipe oder die Betreiber der berühmten Würstchenbude „Konnopke’s Imbiß“ an der Schönhauser Allee. Mit von der Partie sind auch das Faktotum Kurt Mühle, der Fotograf Harald Hauswald sowie die Musiker Aljoscha Rompe von Feeling B und Rex Joswig und seine Band Herbst in Peking, deren Musik den Soundtrack der Dokumentation liefert. Der Grundton des Films pendelt zwischen Melancholie über das Verschwinden der gewohnten Wirklichkeit und Erleichterung ob der neuen Freiheiten.