1. Oktober 2020

Fremde Kulturen probieren und erleben

Lebenswelten erfahrbar machen und Kulturen vernetzen: Am 31.08. und 01.09.2019 findet auf dem Gelände der Malzfabrik Berlin das African Food Festival statt. Die Besucher können zum 5. Mal in einen modernen Kontinent eintauchen, um authentische afrikanische Küche, beeindruckende Persönlichkeiten und die Energien verschiedener Nationalitäten kennenzulernen.

Afrikanische Kulinarik für die Gäste beim African Food Festival.
Afrikanische Kulinarik für die Gäste beim African Food Festival Berlin.
©Gili_Shani

Gambia, Zimbabwe, Kamerun und Mauritius – vegane Gerichte, Fusion Kitchen oder traditionelle Street Food Klassiker machen afrikanische Kulinarik für die Gäste erlebbar. Die Malzfabrik bietet Raum, um sich In- und Outdoor frei zu entfalten. Neben Kids Space und Naturpool, Food Corner und Culture Market ist Platz für die ganze Familie, den großen und den kleinen Hunger und eine ordentliche Portion Spätsommer.

Das African Food Festival findet seit 2016 in Berlin statt und wurde von Juice Owusu und Liane Kobe ins Leben gerufen. Gemeinsam haben sie es sich zum Ziel gesetzt, den afrikanischen Kontinent mit all seinen unterschiedlichen Nationen, Kulturen und Persönlichkeiten in einer der aufregendsten Metropolen der Welt zu kuratieren. Hierfür wurde das Programm in diesem Jahr um diverse Angebote erweitert. Panels und Buchvorstellungen afrikanischer Schriftsteller, African Beats DJ Sets und dokumentarische Filmscreenings gehören zum Programm.  Visuelles Highlight: TradiConelles und zeitgenössisches Design, sowie African Art auf dem Indoor Designer Market. Neben Neuinterpretationen und klassischen afrikanischen Prints präsentieren ausgewählte Designer ihre neuesten Kreationen.

“Im diversen kulturellen Angebot versuchen wir dieses Jahr nicht nur allen Sinnen, sondern auch einem politischen Anspruch gerecht zu werden. In zahlreichen Workshops, die „Black Health“, „Black Entrepreneurship“ oder afrodiasporische Perspektiven thematisieren, fokussieren sich talentierte Speaker auf die Auseinandersetzung innerhalb einer offenen und interessierten Community. Es werden Räume geschaffen, die für Menschen jedweder Kultur zugänglich und inspirierend zugleich sind, um Prozesse einer interkulturellen Gesellschaft von innen zu fördern und zu stärken”, heißt es aus dem Veranstaltungsteam.

Nur eine Woche später findet das erste Japan Food Festival statt.