Deutsch-Russischer Bibliotheksdialog

Am Donnerstag und Freitag, 17./18. Oktober 2019, kommen zum achten Mal führende Vertreter von Bibliotheken und Museen aus Russland und Deutschland zum Deutsch-Russischen Bibliotheksdialog zusammen. Sie wollen sich vor allem zu Fragen zur Suche, Identifikation und Erschließung kriegsbedingt verlagerter Büchersammlungen sowie deren Nutzbarmachung für die Forschung beraten.

Deutsch-Russischer Bibliotheksdialog in der Staatsbibliothek Berlin.
Deutsch-Russischer Bibliotheksdialog in der Staatsbibliothek Berlin.

Das im Jahr 2009 erstmals ausgerichtete Treffen steht in diesem Jahr unter dem Motto „10 Jahre Deutsch-Russischer Bibliotheksdialog – Erfahrungen und Perspektiven der Zusammenarbeit“. Es findet auf Einladung der deutschen Seite in der Staatsbibliothek zu Berlin, Haus Unter den Linden statt.

Das staatenübergreifende Fachgremium wird auf deutscher Seite von der Kulturstiftung der Länder und der Staatsbibliothek zu Berlin koordiniert, Sprecherin der deutschen Seite ist Barbara Schneider-Kempf, Generaldirektorin der Staatsbibliothek zu Berlin. Die Bibliotheken und Museen auf russischer Seite werden vom Generaldirektor der Russischen Staatsbibliothek, Vadim Duda, repräsentiert und koordiniert. Die Treffen finden abwechselnd in Deutschland und in Russland statt, die Teilnehmer kommen in diesem Jahr aus Moskau, Petrosawodzk (Karelien), Rostow, Sankt Petersburg, Berlin, Bremen, Dresden, Eutin, Gotha, Halle (Saale), Hamburg, Leipzig und Wiesbaden.

Ein Höhepunkt des 8. Deutsch-Russischen Bibliotheksdialogs wird die Unterzeichnung eines Kooperationsvertrages zwischen der Deutschen Nationalbibliothek Leipzig und der Russischen Staatsbibliothek Moskau sein. Das gemeinsame Projekt hat die virtuelle Rekonstruktion dreier unikaler buchhistorischer Sammlungen Leipziger Provenienz zum Ziel.


Staatsbibliothek zu Berlin,
Berlin-Mitte, Haus Unter den Linden