24. Juni 2024
Eierhäuschen: Sanierung fast abgeschlossen

Eierhäuschen: Sanierung fast fertig

Die Sanierung des über 100 Jahre alten beliebten Ausflugslokals „Eierhäuschen“ im Spreepark ist nach etwa vier Jahren weitestgehend fertiggestellt. Nachdem der Biergarten „Zum Anleger – Eierhäuschen“ im Mai dieses Jahrs eröffnet wurde, konnte das denkmalgeschützte Gebäude nun von der BIM Berliner Immobilienmanagement GmbH, die für die Sanierung zuständig war, an das landeseigene Unternehmen Grün Berlin übergeben werden. Anlässlich des laufenden Probebetriebs besuchten Birgit Möhring, Geschäftsführerin der BIM Berliner Immobilienmanagement GmbH, und Christoph Schmidt, Geschäftsführer der Grün Berlin, bei einem Pressetermin das Eierhäuschen. Vor der offiziellen Eröffnung des Eierhäuschens wird die für den Betrieb zuständige Grün Berlin die Wintermonate nutzen, um noch letzte notwendige Einbauten und Ausstattungen vorzunehmen. Die Eröffnung mit Restaurant und Ausstellungsräumen ist für das kommende Frühjahr 2024 geplant.

Probelauf

Bis zur Eröffnung wird das zweistöckige Eierhäuschen mit Dachausbau für einen barrierearmen Betrieb mit einer Aufzugsanlage ausgestattet. Am neu errichteten Küchenkubus im westlichen Bereich des Areals erfolgen noch restliche Fassaden- und Dacharbeiten. Mit der neu ausgestatteten Küche, den Kühl- und Lagerräumen sowie den Sanitärbereichen für Gäste und Personal beherbergt der neue Küchenanbau alle gastronomischen Elemente, um einen umfassenden Restaurantbetrieb sowohl für das Eierhäuschen als auch für den künftigen Spreepark zu ermöglichen. Des Weiteren erfolgen noch abschließende Dacharbeiten am dazugehörigen denkmalgeschützten „Eiskeller“, der künftig als Lager für den Gastronomiebetrieb genutzt werden wird. Seit Dezember läuft bereits ein temporärer Probelauf mit geschlossenen Gesellschaften im künftigen Restaurant „Ei-12437-B“. Der reguläre Restaurantbetrieb wird voraussichtlich im Februar 2024 aufgenommen.

Birgit Möhring, Geschäftsführerin BIM Berliner Immobilienmanagement GmbH: „Die denkmalgerechte Sanierung des Eierhäuschens hat letztlich über vier Jahre gedauert. Bereits Ende Juli 2019 wurde im Rahmen der Sanierung die Turmspitze vom Eierhäuschen demontiert, nachgebaut und kam zwei Jahre später zurück an ihren Platz. Jetzt freuen wir uns über das Gesamtergebnis und sind stolz, das Gebäude an Grün Berlin übergeben zu haben.“

Christoph Schmidt, Geschäftsführer Grün Berlin GmbH: „Dank der erfolgreichen Zusammenarbeit aller Beteiligten kehrt das Eierhäuschen als einzigartiges Ausflugsziel und Kunststandort mit nachhaltiger Gastronomie zurück. Der erste Baustein des neuen Spreeparks ist realisiert, ein Zukunftsprojekt geht auf die Zielgerade.“

Restaurant und Biergarten

Das alte Eierhäuschen hat eine wichtige Bedeutung in der Geschichte Berlins. Bereits vor über 100 Jahren war es für alle Gäste ein beliebter Ort für Freizeit und Erholung. Die „Eierhäuschen Essen und Trinken GmbH” unter Leitung von Jessica-Joyce Sidon ist die neue Pächterin der Gastronomie im Eierhäuschen. Dazu gehören der 500 Quadratmeter große Biergarten mit 250 Außenplätzen und Spielplatz sowie das 175 Quadratmeter große Restaurant „Ei – 12437“ mit 70 Innenplätzen. Hinzu kommen rund 80 Plätze im Tanzsaal. Zusätzlich werden auf der Restaurantterrasse sowie im Restaurantgarten weitere 176 Außenplätze angeboten.

Spreepark Art Space

Kunst spielt eine wesentliche Rolle in der Entwicklung des Spreeparks – zum Anfassen, Begehen und Eintauchen. Das Programm des 2.200 Quadratmeter großen Hauses im unteren Ausstellungs- und Veranstaltungsbereich des Eierhäuschens untersucht die Verzahnung von Kunst, Architektur, Natur und öffentlichem Raum und macht die unterschiedlichen Projekte und Fragestellungen, die sich im Spreepark ergeben, den Besuchern zugänglich. Die Eröffnung des Spreepark Art Space mit erster öffentlicher Ausstellung erfolgt am 22. März 2024.

Die Kosten für die Sanierung des denkmalgeschützten Eierhäuschens betragen rund 16 Mio. Euro und werden aus Mitteln des Landes Berlin finanziert.

Eierhäuschen: Pressetermin mit Birgit Möhring und Christoph Schmidt.
© Konstantin Börner / Grün Berlin