Franziskanerkirche wieder geöffnet

Nach der Winterpause ist die Ruine der Franziskaner Klosterkirche wieder täglich von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Als eines der letzten erhaltenen Zeugnisse der Gründungsgeschichte Berlins gehört die Ruine zu den wichtigsten Baudenkmälern der Stadt, die öffentlich zugänglich sind und kulturell genutzt werden.

Die Franziskaner-Klosterkirche wurde zwischen dem Ende des 13. und der ersten Hälfte des 14. Jahrhunderts im Osten Berlins an der Stadtmauer erbaut.<br />  Foto: Holger Herschel
Die Franziskaner-Klosterkirche wurde zwischen dem Ende des 13. und der ersten Hälfte des 14. Jahrhunderts im Osten Berlins an der Stadtmauer erbaut.

Inmitten des historischen Zentrums und in direkter Nachbarschaft zum Alexanderplatz gilt der Baukörper der Klosterruine als herausragender Orientierungspunkt in der Berliner Stadtarchitektur und verweist auf eine vielfältige und ereignisreiche Geschichte. Die archäologische Sondierung der historischen Klosteranlage hat gut erhaltene Fundamente des Kreuzganges und Kapitelhauses an der Nordwand der Ruine entdeckt, die Berliner Stadtgeschichte eindrücklich machen.

Wie die Ruine auch langfristig erhalten und entwickelt werden kann, ist eines der zentralen Anliegen des sich in Planung befindenden Projekts »Denkmalakademie auf Zeit«, das die geplanten Grabungen der Öffentlichkeit wirksam vermitteln möchte.