4. April 2026
Theater Liberi, Foto: Nilz Böhme

Zauberhaftes Familienmusical im Admiralspalast

Mit dem Musical „Die Schöne und das Biest“ gastiert das Theater Liberi Anfang April 2026 im Berliner Admiralspalast. Am Samstag, 4. April, und am Sonntag, 5. April, jeweils um 15 Uhr, erwartet das Publikum eine moderne Inszenierung des bekannten französischen Volksmärchens – geeignet für die ganze Familie.

Die Produktion entführt Kinder ab vier Jahren sowie Eltern und Großeltern in eine märchenhafte Welt voller Fantasie und Poesie. Gefühlvolle Eigenkompositionen, mitreißende Choreografien und ein zeitgemäßes Bühnenbild versprechen ein abwechslungsreiches Live-Erlebnis, das klassische Märchenelemente mit moderner Musicalästhetik verbindet.

Liebe als Schlüssel zur Erlösung

Im Zentrum der Geschichte steht die zeitlose Erzählung von der Kraft der Liebe. Ein Prinz wird durch einen Fluch in ein furchteinflößendes Biest verwandelt und kann nur durch wahre Zuneigung erlöst werden. Als ein armer Kaufmann im Schlossgarten eine Rose pflückt, fordert das Biest einen hohen Preis: Seine jüngste Tochter Belle soll fortan im Schloss leben. Was zunächst von Angst geprägt ist, wandelt sich bald in Neugier und Mitgefühl. Belle erkennt, dass sich hinter dem Äußeren des Biestes ein sensibles Wesen verbirgt.

Während ihres Aufenthalts im Schloss stößt Belle auf zahlreiche Rätsel. Ein geheimnisvoller Prinz erscheint im Spiegel, verzauberte Gestalten bevölkern das Gemäuer – und die Zeit scheint gegen sie zu arbeiten. Auf der Suche nach Antworten entdeckt Belle nicht nur die Wahrheit über den Fluch, sondern auch die Bedeutung von Vertrauen und innerer Stärke.

Zeitlose Botschaft in moderner Form

Autor Helge Fedder verleiht dem bekannten Märchen in seiner humorvollen Adaption eine frische Note, ohne dessen zentrale Aussage aus den Augen zu verlieren: Wahre Schönheit liegt im Inneren. Hauptdarstellerin Asya Pritchard beschreibt die Figur der Belle als mutig und herzensklug – jemand, der sich nicht von äußeren Eindrücken täuschen lässt, sondern auf sein Gefühl hört.

Musikalisch wird die Inszenierung von eigens komponierten Stücken begleitet. Die Komponisten Christoph Kloppenburg und Hans Christian Becker setzen dabei auf stilistische Vielfalt. Pop trifft auf Rock, Chanson auf Schlager, Jazz auf folkloristische Elemente. Entstanden ist eine Klangwelt, die emotional berührt, zugleich aber auch Leichtigkeit und Humor vermittelt.

Mit „Die Schöne und das Biest – das Musical“ präsentiert das Theater Liberi eine zeitgemäße Interpretation eines Klassikers, die Unterhaltung und Botschaft gleichermaßen in den Mittelpunkt stellt.

Foto: Theater Liberi, Nilz Böhme