19. April 2021
Buchempfehlungen aus der Redaktion von MITTE bitte!

Büchermarkt: Unsere Literaturempfehlungen

Corona begleitet uns ja schon etwas länger als gedacht und so ist Lesen eine der liebsten Freizeitbeschäftigungen geworden. Wir haben mal wieder auf dem Büchermarkt gestöbert und ein paar interessante Exemplare herausgesucht. Unser Thema heute: Berlin.

Lieblingsplätze
Auf dem Büchermarkt gefunden: Elisabeth Greens Lieblingsplätze.
Auf dem Büchermarkt gefunden: Elisabeth Greens Lieblingsplätze.

Sie wollen Ihre freie Zeit bewusst gestalten? Ihren ökologischen Fußabdruck so klein wie möglich halten, ohne auf Vergnügen, Shoppen oder Restaurantbesuche zu verzichten? Elisabeth Green verrät Ihnen Plätze in Berlin, an denen Sie Genuss und Gewissen miteinander in Einklang bringen können. Ob Ausflüge in die Natur, ein Abstecher in Bio-Cafés oder faire und nachhaltige Einkaufstipps – auf dem Streifzug durch die Hauptstadt überzeugen alle Orte mit einem grünen Konzept und versprechen zugleich ausgelassenen Freizeitspaß!

Elisabeth Green betreibt seit 2013 einen Blog, der sich mit einer nachhaltigen Lebensführung beschäftigt. Die Themen Naturkosmetik und Ernährung liegen ihr dabei besonders am Herzen. Als waschechte Berlinerin hält sie immer ihre Heimatstadt im Blick und die Augen offen für neue Plätze, die eine grüne Freizeitgestaltung ermöglichen. Mit ihrer Familie lebt sie in der Hauptstadt und versucht, so viel Zeit wie möglich in der Natur zu verbringen.
Elisabeth Green: Lieblingsplätze – Berlin nachhaltig
GMEINER-Verlag
192 Seiten, 14 x 21 cm, Klappenbroschur, 88 farbige Abbildungen

Metropole
Felix Escher: Berlin wird Metropole
Felix Escher: Berlin wird Metropole

Sechs kreisfreie Städte, 59 Landgemeinden und 27 Gutsbezirke, dazu jede Menge unbebautes Land: Wie Berlin durch eine Eingemeindung im großen Stil zur Weltstadt aufstieg, erzählt der bekannte Stadthistoriker Felix Escher in diesem Buch. Er legt die Siedlungsgeschichte Berlins und seines Umlands frei und zeigt, welche Spuren dieser Entwicklung noch heute erkennbar sind und wie sie die brandenburgische und deutsche Geschichte im Berliner Raum widerspiegeln. Unverzichtbar für alle, die die Entwicklung dieser Stadt zum „Groß-Berlin“ und darüber hinaus verstehen wollen.

Prof. Dr. Felix Escher ist einer der bekanntesten Berlinhistoriker. Er hat zahlreiche Bücher zur Stadtgeschichte veröffentlicht und ist Mitglied der Historischen Kommission zu Berlin.

Felix Escher: Berlin wird Metropole. Eine Geschichte der Region
Elsengold Verlag
176 Seiten, 21 X 28 cm, 120 Abbildungen, Gebunden mit Schutzumschlag

 


Neukölln
Bernd Hettlage: Neuköllner Wut
Bernd Hettlage: Neuköllner Wut

Jan Keppler, Inhaber eines Trödelladens und Familienvater in Neukölln, findet in seinem Kleingarten einen Toten, den Baustadtrat Peter Lassner. Was zunächst wie ein Selbstmord aussieht, entpuppt sich bald als Mord. Zusammen mit seinem Freund, dem schwulen Journalisten Gerry, beginnt er, von der Witwe beauftragt, selbst Ermittlungen anzustellen. Schnell gibt es Verdächtige. Es geht um lukrative Bauaufträge, die Umwandlung von Kleingärten in Bauland und um teils lang zurückliegende persönliche Fehden.

Bernd Hettlage wurde in Karlsruhe geboren und wuchs im Nordschwarzwald auf. Er hat zwei Töchter und lebt mit seiner Familie in Berlin im Bezirk Neukölln, der die Einwohnerzahl und Größe einer mittleren deutschen Großstadt hat. Dort erlebte er die gewaltigen Veränderungen, die dieser Stadtteil in den letzten zwei Jahrzehnten durchmachte, hautnah mit. Hettlage arbeitet als Hörfilmautor und Schriftsteller.

Bernd Hettlage: Neuköllner Wut
GMEINER-Verlag
345 Seiten, 12 x 20 cm, Paperback