Neue Fassung von BABYLON in der Staatsoper

Am 9. März wird Jörg Widmanns Oper BABYLON mit einem Libretto von Peter Sloterdijk in einer revidierten Fassung an der Staatsoper Unter den Linden uraufgeführt. Regie führt Andreas Kriegenburg, der damit sein Debüt an der Staatsoper Unter den Linden gibt. Die musikalische Leitung hat Christopher Ward. Es spielt die Staatskapelle Berlin. Für das Bühnenbild zeichnet Harald Thor verantwortlich, die Kostüme entwarf Tanja Hofmann. In den Hauptrollen sind Mojca Erdmann, Charles Workman und Susanne Elmark zu erleben.

Das Zusammenleben und die Konflikte der multikulturellen und religiösen Gesellschaft der vorantiken Hochkultur-Metropole Babylon werden zum Schauplatz der 2012 uraufgeführten Oper, die der Komponist Jörg Widmann in intensiver Arbeit in eine neue Fassung brachte. Die Oper in sieben Bildern erzählt die Entwicklung einer sich zwischen Chaos und Ordnung bewegenden Gesellschaft, die an einer zivilisatorischen Schwelle steht und von gegensätzlichen kulturellen und religiösen Tendenzen geprägt ist.


BABYLON

Oper in sieben Bildern (2012/2019)
Musik von Jörg Widmann, Text von Peter Sloterdijk
Uraufführung der revidierten Fassung: 9. März 2019 um 18 Uhr
Weitere Vorstellungen am 11., 20., 22. und 24. März 2019
Staatsoper Unter den Linden

Die Staatsoper lädt zu BABYLON.
Die Staatsoper lädt zu BABYLON.
Foto: Ebener/Staatsoper

 

Widmanns Partitur bildet eine Collage, die die heterogene Gesellschaft Babylons nachzeichnet und in der unterschiedlichste Klangfarben,,-Szenen und -Strukturen aufeinanderprallen. Hierbei werden zahlreiche Bezüge zur Musikgeschichte und zu bekannten Sujets hergestellt. Im Zuge der Überarbeitung der ursprünglichen Fassung nahm Widmann diverse größere Kürzungen und Umgestaltungen der Szenen vor, komponierte neue Arien sowie Übergänge und veränderte die Instrumentation.