Was ist los im East End Theaterviertel?

Seit einigen Jahren haben sich verschiedene Berliner Traditionshäuser unter dem Namen Berliner Theaterviertel East End zusammengeschlossen, um an die lange Tradition des Gebiets zwischen Brandenburger Tor, Friedrichstraße, Unter den Linden und Hackescher Markt als Zentrum für Berlins gehobenes Bühnenvergnügen anzuknüpfen.

Willkommen in Berlin-Mitte, dem Zentrum der deutschen Politik, aber auch Berlins angesagtem Ausgehviertel. Im Carré zwischen Friedrichstraße, Unter den Linden und Hackescher Markt. Wir befinden uns hier auf historischem Boden: Spätestens seit den 1920er-Jahren war und ist dieses Viertel das Zentrum für gehobenes Bühnenvergnügen der Hauptstadt – von Max Reinhardts „Schall und Rauch“ bis zu Erik Charells Revuen im Großen Schauspielhaus.

Der Friedrichstadt-Palast in der Friedrichstraße
Der Friedrichstadt-Palast in der Friedrichstraße

Berlin wusste immer, wo es hingehen musste, um sich inspirieren, amüsieren und begeistern zu lassen. Nirgendwo gibt es heute eine so hohe Theaterdichte, werden so viele Plätze besetzt und applaudieren so viele Hände. Hier ist nach wie vor die erste Amüsier‐ und Ausgehmeile der Stadt. Auch viele der schicksten Restaurants, Bars und smartesten Tanzflächen sind genau hier zu finden – ebenso wie die leckersten Cocktails. Kurzum: New York hat den Broadway, London das West End und wir haben, mit einem leichten Augenzwinkern natürlich, das „East End“.

Herausgenommen um nur einige zu nennen, finden sich hier der Friedrichstadt-Palast, das CHAMÄLEON Theater, der Admiralspalast, das Kabarett-Theater DISTEL oder der Quatsch Comedy Club als erste Adressen für einzigartige Unterhaltung.

Das Chamäleon Theater in den Hackeschen Höfen.
Das Chamäleon Theater in den Hackeschen Höfen.
Foto: Jean Paul Raabe

Während das CHAMÄLEON Theater wie kein zweites Haus in Deutschland für Neuen Zirkus oder auch Cirque Nouveau steht, gilt die DISTEL seit über 60 Jahren als eines der besten Kabaretts.

Das Kabarett Theater Distel feiert in diesem Jahr 65-jähriges Jubiläum.
Das Kabarett Theater Distel feiert in diesem Jahr 65-jähriges Jubiläum.
Foto: Gonz

Die Nähe zum Reichstag und Kanzleramt begreift die DISTEL als Anreiz, der scharfe „Stachel am Regierungssitz“ zu sein. Eine lange Tradition findet sich auch im Admiralspalast, der sich respektvoll vor der Geschichte verneigt und heute jeder Art von Veranstaltung eine außergewöhnliche Heimat bietet. Und nicht zu vergessen, Thomas Hermanns’ Quatsch Comedy Club: Ausgezeichnet mit dem Deutschen Comedypreis geben sich hier die Stars und Sternchen der Deutschen Comedy-Szene das Mikrofon in die Hand.

Mittendrin im East End aber befindet sich die größte Theaterbühne der Welt. Der 1984 an der Friedrichstraße 107 neu eröffnete Friedrichstadt-Palast liegt nur fünf Minuten vom Bahnhof Friedrichstraße entfernt. Der Palast ist bis heute in seinem Programm und seinen Dimensionen weltweit einzigartig. Das gewaltige Gebäude ist der letzte große Prachtbau, der in der DDR errichtet wurde und damit auch ein herausragendes architektonisches Zeitzeugnis der überwundenen deutsch-deutschen Teilung.

Das große Schauspielhaus war Vorgänger des Friedrichstadt-Palastes und zählt zum East End Theaterviertel.
Das große Schauspielhaus war Vorgänger des Friedrichstadt-Palastes und zählt zum East End Theaterviertel.

Aber es gab schon eine lange Tradition vor dem Palast, denn seit nunmehr einhundert Jahren ist der Palast Berlins erste Adresse für große Unterhaltung. Als Max Reinhardt 1919 dort das Große Schauspielhaus gründete, den Vorgänger des Palastes, schuf der modernistische Architekt Hans Poelzig in seinem Auftrag einen grandiosen Theaterbau. Ab 1924 kreierte der neu eingesetzte künstlerische Direktor Erik Charell Revuen, die den Ruf und die Ästhetik der Berliner „Goldenen Zwanziger” bis heute prägen.

Im zweiten Weltkrieg teilweise zerstört, wurde schon im Herbst 1945 der Theaterbetrieb wieder aufgenommen. 1980 musste der alte Palast geschlossen werden, da sich der Untergrund gesenkt und der Bau dadurch statisch verzogen hatte. Am 27. April 1984 wurde der neue Palast an der Friedrichstraße 107 neu eröffnet.

Passion and Breath aus „VIVID Grand Show“. Foto: Brinkhoff Moegenburg
Passion and Breath aus „VIVID Grand Show“.
Foto: Brinkhoff Moegenburg

Heute ziehen die Grand Shows, Kindershows und Gastspiele jährlich mehr als 700.000 Gäste an. Damit ist der Palast mit weitem Abstand die Nr. 1 unter den Berliner Bühnen. Mit über 160 Mitwirkenden pro Vorstellung, davon mehr als einhundert Künstlerinnen und Künstler, sind dies die größten Ensuite-Shows der Welt.

Aus der neuen Show VIVID.
Aus der neuen Show VIVID.
Foto: Robert Grischek

Die aktuelle Produktion VIVID Grand Show ist eine vor Farbenpracht überbordende Liebeserklärung an das Leben. Gäste und Medien überschlagen sich vor Begeisterung für die oft zum Weinen schöne Show. Auf Tripadvisor schrieb eine Besucherin „Ein Abend voller Musik, Akrobatik und Komik – die Mischung ist einfach perfekt. Ein Fest für Augen und Ohren.“ und auf Facebook heißt es von einem Gast „Eine künstlerische Hochleistung! Ich kann mir nicht vorstellen, dass das noch irgendwie zu toppen ist!“. Für die Berliner Zeitung ist die VIVID Grand Show „das Beste, was je auf dieser Bühne zu sehen war.“

Erleben Sie diese wundervolle Show selbst: Für die Leser von MITTE bitte! haben wir speziell zur Weihnachtszeit ein ganz besonders Angebot: Nutzen Sie bei der Buchung das Stichwort „MITTE bitte“ und sparen Sie für die Vorstellungen bis 2. Februar 2019 20 Euro pro Ticket*.


*Das Angebot gilt in den Preiskategorien Premium bis 2 für alle Vorstellungen bis 2. Februar, ausgenommen sind die Vorstellungen vom 25. bis 31.12. Ermäßigungen sind nicht kombinierbar. Änderungen vorbehalten.